Ein Tag bei den "Halunken"

Damit hier keine Missverständnisse aufkommen, gleich vorweg.
Gestern war ich nicht bei irgendwelchen Halunken, sondern konnte mal wieder mit zum "Halunkencrop" von Beate fahren. 


Die Begrüßung war sehr, sehr herzlich und zu Beginn gab es lauter Geschenke, so das Frau erst einmal ein schlechtes Gewissen bekam, denn außer außer den Anleitungen und einem "Bauplan" für ein wirklich anspruchsvolles Album hatte ich nichts im Gepäck.


Die Pralinenbäumchen von Beate waren ja wieder einmal schlichtweg der Hammer.  Wir waren wohl so beeindruckt, das wir uns kaum getraut haben, etwas von den Bäumen zu essen. Aber der "Boden" wurden gnadenlos geplündert.


Nachdem ich mein Album gezeigt hatte, wurde es sehr still und manche fragte sich im stillen "Und das sollen wir heute schaffen?"  Und wie wir das alle geschafft haben. 
Nachdem 21 Teile aus Graupappe zugeschnitten waren (Streifen von 1/8" Breite sind durchaus eine Herausforderung), wurde es aber erst einmal Zeit für eine Pause und eine Stärkung.


Ob herzhaft oder süß, es gab einfach alles. Schnitzelpfanne und Linsensalat waren meine persönlichen Favoriten und das selbstgebackene Brot im Blumentopf, einfach nur genial und so lecker.


Die großen Tische füllten sich langsam mit den vielen Teilen vom Album, die ja auch alle irgendwie aneinander gefügt werden mussten.
An vielen Stellen hatte es auch etwas von Matheunterricht und ich habe noch nie einen Crop erlebt, an dem so konzentriert und ruhig gearbeitet wurde. 


Doch so langsam kam Licht ins Dunkel und ein Ende bzw. ein Album ließ sich erkennen.


Und so ein "Scrappergedeck" zwischendurch, weckt doch einfach wieder die Lebensgeister und stärkt die Motivation "durchzuhalten".


Am späten Nachmittag war es dann geschafft, jeder hatte sein Album geschafft.


Und egal, ob mit dezenten oder kräftige Farben, ob mit oder ohne Schmuckrücken, jedes Album hat seinen eigenen Charme und ist ein Unikat.
Ein wirklich schöner Tag ging viel zu schnell zu Ende, aber ich glaube wir hatten alle einen happy day.


Doch jetzt will ich euch nicht länger auf die Folter spannen, was wir nun für ein Album gewerkelt haben.
Das Original von dieser Variante hatte ich vor einem Jahr gebaut. Jetzt habe ich es allerdings massiv abgeändert, da es einfach unverschämt viel Papier verbraucht hat.


Von außen sieht das Album wirklich sehr schlicht und unscheinbar aus, da es kompakt wie eine Box wirkt. Doch der Weg zu dieser Optik ist wirklich beschwerlich und ich kann bei diesem Album mal nicht sagen "das geht ganz leicht". 


Ein Blick von oben lässt erahnen, das sich im Innenleben einiges verbirgt. Da das Album doch recht kniffelig ist, habe ich meine Anleitung dafür ganz bewusst "happy day Album" genannt. Denn dieses Album sollte man wirklich nur in Angriff nehmen, wenn man gut drauf ist und Zeit hat.


Insgesamt verbergen sich in dem Album 4 einzelne Alben bzw. Bücher, die sich wiederum jeweils weiter aufklappen.


Jede Seite, jedes Buch greift in das andere und nur so kommt es am Ende zu dieser kompakten Form.


Ich habe leider noch keinen geeigneten Platz gefunden, um euch das Album vollständig aufgeklappt zu zeigen. Aber ich denke dieses Bild lässt gut erkennen, wie groß das Album tatsächlich wird.


Von den Mädel´s gab es noch ein Dankeschön. Die Cookies sind bereits gebacken und schmecken leider verdammt geil. Die Tasse wurde auch schon mit dem Kräutertee eingeweiht. Noch einmal vielen, vielen Dank dafür.


Seit gestern bin ich auch stolze Besitzerin dieses Doppelpacks. Neben meiner genialen Werkzeugtasche vom Cropwochenende in Dresden, besitze ich jetzt auch noch eine große passende Shoppertasche. Scrapperherz, was willst du mehr. Der nächste Crop kann kommen.




Kommentare

  1. Ist das ein schööööner Bericht! Danke! Das Album war wirklich eine Herausforderung, aber ich hatte das Gefühl, das die Mädels ein solches noch einmal bauen werden.
    LG Beate

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  2. Wow! Das sieht so klasseaus, aber auch sehr aufwändig!
    Liebe Grüße
    Elfi

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