Crafty Blog Hop

In meinem heutigen Post geht es um den "Crafty Blog Hop", für den ich von meiner Freundin Andrea nominiert wurde.
Den genauen Ursprung des Hops konnte ich nicht ermitteln, aber das soll der Sache mal keinen Abbruch tun und vielleicht sind meine Antworten für die Ein oder Andere von euch ganz interessant.


Nun zu den gestellten Fragen um das Thema Scrappen:

Woran arbeitest du gerade?

Wie so oft ist es nicht nur ein Projekt mit dem ich mich beschäftige.
Da wären die Einladungskarten zu einem runden Geburtstag, ein großes Album zum Schuleingang, mein eigenes Projekt für das 5. Cropwochenende in Dresden, mein Beitrag für eine Technikmappe, die insgesamt 55 verschiedene Techniken beinhalten wird und auch noch die Vorbereitung für meinen nächsten Stampin`Up-Workshop.

Langweilig ist mir also nicht gerade, denn Kind, Haus und Garten brauchen auch viel Aufmerksamkeit und Zuwendung. Aber irgendwie mag ich es auch, wenn in meinem Leben alles in Bewegung ist, denn Kreativität hat ja auch mit Bewegung, Entdeckung und Veränderung zu tun.

Worin unterscheiden sich deine Arbeiten von anderen in deinem Genre?

Eine schwierige Frage, vorallem wenn man sie selbst beantworten soll. Die eigenen Arbeiten sehe ich immer mit einem besonders kritischem Auge.
Ich bin mir nicht sicher, ob sich meine Arbeiten von den Arbeiten anderer kreativer Köpfe unterscheiden. 
Aber ich kann sagen, das meine "Leidenschaft" den Alben, insbesondere interaktiven Minialben gehört, bei denen der Betrachter immer etwas Neues entdeckt und beim blättern im Album etwas zu tun hat.




Warum tust du, was du tust?

Weil ich gerne mit meinen Händen arbeite und den Moment liebe, wenn aus ein bisschen Graupappe und ein wenig Papier etwas wunderschönes, etwas einmaliges entsteht.

Ich mag einfach das Arbeiten mit den verschiedenen Materialien, deren Haptik, ja sogar den Geruch von Papieren, Leder und vielem mehr.
Wenn etwas kreatives entsteht, dann kann ich dabei sehr gut entspannen und bin doch sehr konzentriert. Die Zeit vergesse ich regelmäßig und die Nächte sind oft lang.

Es ist eine Bereicherung in meinem Leben und ich schätze mich glücklich, das ich für mich ein Hobby gefunden habe, das mich wirklich befriedigt und ich bin sehr dankbar für die vielen wundervollen Begegnungen und Freundschaften, die darüber entstanden sind.




Wie funktioniert dein kreativer Prozess?

Es gibt keinen klaren kreativen Prozess bei mir. 
Kreativität bzw. eine Idee entsteht in der Regel sehr spontan bei mir. Mal habe ich eine super Idee, wenn ich in der Wanne liege oder Abends im Bett nicht einschlafen kann.
Oder ich sehe etwas tolles auf einem anderen Blog oder bei Pinterest, von dem ich mich inspirieren lasse.

Wenn ich ein neues Album baue, denn arbeite ich oft einen Rohling, um sicher zu gehen, das meine Idee auch funktioniert bzw. finde so schneller die "Schwachstellen". 
Natürlich kommt es auch vor, das alles im Papierkorb landet und ich es ein paar Tage nicht anschaue.
Aber irgendwann macht es dann "Bing" und dann geht es wieder weiter
und ich freue mich wie ein kleiner "Schneekönig".


Manchmal werde ich auch einfach in meinem Schaffensprozess ausgebremst. Dann heißt es Herkules kraulen und sich in Geduld üben. 
Es gebe sicher noch vieles zu sagen, aber das sprengt dann doch den Rahmen von diesem Post.

Der Sinn von einem Blog Hop ist natürlich auch, das ihr zu einem anderen Blog hüpfen könnt.
Vielleicht interessiert euch ja auch von anderen Scrappern, wie sie
so arbeiten und wie sich Kreativität bei ihnen einstellt.

Ich möchte dafür zwei Scrapperinnen nominieren und hoffe, das beide
in einem ihrer nächsten Post aus dem Nähkästchen plaudern.

Zum Einen wäre da Beate mit ihrem Blog 
leben-stempeln-scrappen.blogspot.de
Ich schätze vor allem die Vielfältigkeit von Beate, ob scrappen, Alben bauen, home deko`s, Gartengestaltung, Karten und häkeln. Ich glaube fast, es gibt nichts, was Beate nicht mag und auch kreativ umsetzt.

Zum Anderen möchte ich Dörthe mit ihrem Blog zackenschere.blogspot.de - Leben am Rande der Zivilisation nominieren.
Dörthe beneide ich immer ein wenig um das idyllische Leben auf dem Land und wenn ich mal in der Region bin, dann fühle ich mich immer wie in dem Roman "Der Laden" von Erwin Strittmatter.
Dörthe bewundere ich um ihre vielen kreativen Ideen und Ausdauer,wenn es um Karten geht. Ihre Rezepte sind verdammt lecker und immer eine Versuchung wert.

Beide wissen noch nichts von ihrer Nominierung, aber ich hoffe, sie
lassen mich nicht hängen und geben Antwort auf die 4 Fragen.
Ich jedenfalls bin schon sehr gespannt darauf.









Kommentare

  1. Superschöner Bericht! Danke, daß du mitgemacht hast!
    Drück Dich lieb
    Andrea-Emmi41

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