Ein langes Wochenende

Ein langes Wochenende wie dieses ist doch wirklich ein Geschenk und hat immer etwas von Urlaub.
Mir geht es jedenfalls so und auch wenn der Garten immer reichlich Arbeit und auch Entspannung bietet, braucht es auch neue Bilder, Eindrücke und Ideen im Kopf.

Was schon fast Tradition bei uns hat, ist unsere 
"Paddel-Saisoneröffnung" im Spreewald, die meist am Männertagswochenende oder Pfingsten erfolgt.
Ich habe den Spreewald relativ spät für mich als kleines Paradies und Refugium, um meine "Energiezellen" aufzutanken, entdeckt.



Mein Tipp, vor allem an solch beliebten Wochenenden, möglichst früh mit dem Boot aufzubrechen. Dann herrscht noch absolute Ruhe auf den Fließen und es sind definitiv keine Spreewaldkähne mit Touristen unterwegs.


Gleichzeitig erwacht an den Ufern das Leben und man kann wirklich noch einige Tiere beobachten. Das Eichhörnchen sah dann aber auch zu, das es wieder auf einen Baum kam.


Es hat mich gefreut in diesem Jahr wieder mehr Entenpaare zu sehen, denn durch das Einschleppen von Waschbären in den Spreewald, steht es um die Enten nicht gut.


Meine geliebten Hortensien blühen natürlich noch nicht, aber auch die Rhododendronsträucher sehen zauberhaft aus und spiegeln sich herrlich im Wasser.


Vor allem die kleinen Fließe neben Hauptspree oder Südumfluter haben ihren ganz eigenen Zauber und wirken immer wie eine Märchenwelt, durch die man langsam dahin gleitet und dich dabei zahlreiche Vögel mit ihrem Gesang begleiten. 


Ach, ich liebe diese herrlichen Bauerngärten in denen immer etwas blüht und wie ein altes Gemälde aus längst vergangenen Zeiten wirken.


Wenn wir gegen Mittag dieses Schild erreichen, heißt es Halbzeit und Pause. Ich gestehe, dieses Wochenende habe ich meine Arme deutlich gemerkt, doch das wird sich über den Sommer noch ändern.


Nach dem Mittag soll der Mensch bekanntlich ruhen. Also ein ruhiges Fließ gesucht, eine bequeme Position eingenommen und dann einfach treiben lassen und die Seele baumeln lassen.


Die Natur wird hier im Herzen des Biosphärenreservat zum größten Teil in Ruhe und damit sich selbst überlassen. Nur wenn große Bäume zu Fall kommen und quer in einem Fließ liegen wird eingegriffen. 
Umgestürzte Bäume bieten Lebensraum für viele einheimische Tiere und geben gleichzeitig ein imposantes Bild.


Und er hier, ist echt und auch ein Einheimischer. Stolz sitzt er immer am Ufer und bewacht sein Revier. Alle vorbeiziehenden würdigt er dabei keines Blickes, aber wir wissen natürlich, das er alles ganz genau im Blick hat und von anlegen, würde ich eher abraten.

Alles im allem, kann ich ein Wochenende im Spreewald nur empfehlen, um mal Alltag und Streß hinter sich zu lassen.








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