Vintage trifft auf Mixed Media

Ich weiß es ist etwas still geworden auf meinem Blog, aber durch eigene Dummheit habe ich mir eine schlimme Entzündung in einem Finger der linken Hand zugezogen und jetzt kann ich nur bedingt kreativ tätig sein. Zum Glück ist es nur die linke Hand, aber vor Schmerzen könnte ich trotzdem durch die Decke gehen.

Doch jetzt genug gejammert, ein bisschen was habe ich doch hinbekommen und das möchte ich euch auch gern zeigen. 
Im Mai geht es zum Monte Kali Crop nach Heringen und da wird sich alles um Vintage drehen und viele Mixed Media-Techniken werden Anwendung finden.

Da ich selbst diese Sachen viel zu wenig anwende, habe ich mir gedacht, da musst du ein bisschen üben. 
Zum letzten Cropwochenende in Dresden hatte Andrea ein wunderbares Projekt mitgebracht, ein Weckeralbum. Zum Cropwochenende selbst komme ich immer nicht dazu, aber jetzt war das Weckeralbum genau das Richtige.



Tata, mein Weckeralbum!!!

Ich wollte ein paar neue Materialien ausprobieren, wie Paper Rusty, Rusty Patina, Inka Gold, und Facettenlack. Ich habe alle diese Sachen von Viva Decor damit die auch wirklich aufeinander abgestimmt sind. Draht, Blumen und Metall-Embellis durften auch nicht fehlen.


Die Blüten habe ich erst mit Glimmermist besprüht und dann Akzente mit Inka Gold gesetzt. Alle Metallteile habe ich mit Paper Rusty gestrichen und später mit Patina.
Das Papier im Inneren habe ich doppelt genommen, dann bestempelt, eingerissen, die Ränder distress und dann alles mit einer Schicht Facettenlack überzogen.


Diese große Blüte ist im Original knallig Türkis gewesen. Auch sie habe ich kräftig mit Glimmermist besprüht und dann Akzente mit Inka Gold gesetzt.
Auf diesem Bild kann man auch ganz gut erkennen, das ich das gesamte Gehäuse zum Schluss mit Facettenlack überzogen habe, damit die Farbschichten so aussehen, als würden sie schon abblättern.


Die Rückseite des Weckers ist eher Schlicht. Der kleine Holzrahmen wurde auch mit Paper Rusty und Inka Gold gestaltet. Der Deckel hält mit Hilfe von Magneten am Album.


Das Album im Inneren ist eher klein, bietet aber trotzdem Platz für 10 -12 Bilder. 
Ich habe mich für Bilder von Magnus entschieden, die ich auch alle in Sepia ausgedruckt habe um den Vintagelook beizubehalten.


Die Albenseiten sind schlicht und ohne viel Schnick-Schnack, damit die einzelnen Seiten nicht so weit aufsperren. Ihr seht schon, die Aufnahmen von Magnus sind auch schon älter. Die Zeit, sie rast einfach so dahin.

Wenn ihr auch Lust bekommen solltet und einen alten Wecker zu Hause habt, dann schaut doch mal auf Andrea´s Blog vorbei. Hier findet ihr die Anleitung.

Mit diesem Weckeralbum hatte ich mich also eingestimmt, mit der "Matscherei".
Inspiriert von Finnabair, alias Anna Dabrowska und ihre wundervollen Arbeiten habe ich mich auch einmal an Mixed Media gewagt.

Was soll ich sagen, es war schon eine Herausforderung sich durch die ganzen Materialien zu arbeiten und was ich für den Anfang tatsächlich benötige. 
Es gibt ja so unglaublich viel und man kann unglaubliche Dinge damit gestalten.

In den Video´s von Anna sieht das alles immer total leicht aus, aber ich fand, das darin wohl die Kunst besteht, das es leicht und wie zufällig aussieht.


Nachdem ich auf dem Flohmarkt "sämtliche" Löffel aufgekauft habe und einen irritierten Händler zurückgelassen habe, ging es also frisch ans Werk. Magnus hat nur den Kopf geschüttelt.

Zuerst habe ich eine MDF-Platte, hier schon als Anhänger zugeschnitten, mit Fetzen von alten Buchseiten, Spitzeresten und Papierblumen dekoriert. Dann habe ich alles mit Gesso überstrichen.


Im Anschluss habe ich sämtliche "Kleinabfälle" aus Haushalt und Ideenreich integriert und natürlich einen alten Teelöffel vom Flohmarkt. (das Stück 0,50Euro :))


Dann alles mit Gel Medium auf der MDF-Platte platziert und wieder mit Gesso überstrichen.
Dann kam Mica Powder von Finnabair zum Einsatz. (wunderbares Zeug, muss man haben)
Dann jede Menge GlimmerMist, Inka Gold und schwarze StazOn-Stempelfarbe.


Da es mir leider nicht so flockig leicht von der Hand ging und ich gefühlte 100x alles hin und her geschoben habe, bis ich es tatsächlich festgeklebt habe, habe ich für den Anhänger länger gebraucht als für manches Minialbum.


Doch ich bin so stolz auf mein "Erstlingswerk", das es schon seinen Platz in der Küche gefunden hat.
Mein Fazit, wie so oft und immer passend; 

"Es ist noch kein Meister vom Himmel
gefallen".

Spaß gemacht hat es in jedem Fall und ich habe gemerkt,hier sollte man nicht zu viel Grübeln, sondern einfach machen und die tollen Effekte entstehen erst durch die Farben auf dem Gesso.

Mit beiden Arbeiten aus diesem Post habe ich mich beim 


von der Firma Eckstein Kreativder bei Facebook läuft beworben. 
Wenn euch beide oder eine Arbeit davon gefällt, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir auf der Facebookseite von Eckstein Kreativ euren "like" gebt.
Unter den Kommentaren vom Kreativ-Aufruf findet ihr meine beiden Arbeiten und hier findet sie auch in dem Fotoalbum "Bastel-Wettbewerb". Einfach hier entlang.

Aber ich freue mich auch immer über eure Kommentare auf meinem Blog,
besonders bei diesen Arbeiten, da sie Neuland für mich sind.

Ich wünsche euch allen, auch wenn das Wetter noch nicht so einladend ist, schöne Ostern mit euren Familien, entspannte freie Tage und vielleicht auch den einen oder anderen kreativen freien Moment für euch.


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