Weihnachtszeit

Bäume leuchtend, Bäume blendend, 
Überall das Süße spendend, 
In dem Ganzen sich bewegend, 
Alt- und junges Herz erregend - 
Solch ein Fest ist uns bescheret, 
Mancher Gaben Schmuck verehret; 
Staunend schaun wir auf und nieder, 
Hin und her und immer wieder.

Johann Wolfgang von Goethe

Goethe trifft es mal wieder und so findet sich wohl jeder in diesen Zeilen wieder.
Geduftet hat es bei uns schon reichlich im Haus, allerlei Plätzchen und andere Verlockungen sind in meiner Weihnachtsbäckerei entstanden. 


Auch wenn es nicht zum Verzehr gedacht ist, aber das Pfefferkuchenhäuschen darf nicht fehlen.


Doch in diesem Jahr musste ich zum ersten Mal allein das Häuschen zusammensetzen. Magnus hat überhaupt keine Lust. Kinder werden halt alle groß. Aber kein Pfefferkuchenhaus, das wollte er dann auch nicht.


Auf den Weihnachtsmarkt habe ich es jetzt auch endlich geschafft. In Dresden gibt es ja schon fast an jeder Ecke einen Weihnachtsmarkt, aber der Weihnachtsmarkt auf dem Neumarkt, vor der Frauenkirche muss einfach sein.


Hier gibt es einfach so süße Stände. Besen kann man hier z.B. in jeder Größe, Form und Material kaufen. Ich glaube allerdings, das viele Besucher gar nicht wissen, welcher Besen für was gedacht ist. 


Lecker, lecker -> das erinnert mich an Winterferien bei meiner Oma.


Hach, so Weihnachtsmarkt verführt unweigerlich zum kosten und naschen.


Goldig, das handbetriebene Karussell für die ganz kleinen Besucher.


Der Striezelmarkt, mittlerweile der 580. und damit der älteste Weihnachtsmarkt der Welt. Man hat leider auch immer das Gefühl, das auch alle Besucher immer gleichzeitig da sind. Daher begnüge ich mich beim Striezelmarkt mit einem Blick vom Rand.

In Weihnachtsstimmung bin ich jetzt auf jeden Fall, Geschenke sind alle da und müssen nur noch hübsch verpackt werden.


Wer noch nicht so recht in Weihnachtsstimmung ist oder noch ein kleines Geschenk braucht, diese zwei Bücher kann ich euch wirklich empfehlen.

Klassische Weihnachtsgeschichten von Hans Christian Andersen, über Fjodor M. Dostojewski bis Jules Verne lassen es einen warm um´s Herz werden.

"Wohin mit Oma?" sorgt dafür, auch an Weihnachten nicht alles so ernst zu nehmen und hält uns gleichzeitig mit einem Augenzwinkern einen Spiegel vor. 

Ich wünsche all meinen Lesern eine wundervolle Weihnachtszeit, ein schönes Fest mit strahlenden Kinderaugen (von großen und kleinen Kindern) und erholsame Feiertage.





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