Seßlach, ein Crop und ein Wochenende für alle Sinne, Teil 1

Ich hänge mit diesem Post etwas hinterher, da dieses wundervolle Wochenende nun fast 2 Wochen her ist, aber ich brauchte etwas Zeit, um alle Eindrücke zu verarbeiten und ihm mit Worten hier gerecht zu werden.

Ich bin ganz ehrlich, aber bis zur Einladung von Martina und Maria zum Seßlachcrop hatte ich noch nie von Seßlach gehört und hatte nur eine ungefähre Vorstellung, das diese kleine Stadt in Franken, zwischen Bamberg und Coburg liegt.



Bevor ich euch vom eigentlich Crop berichte, möchte ich euch auf einen ganz kleinen Rundgang durch die Altstadt von Seßlach nehmen. Das besondere und ich denke fast einzigartige an dieser Stadt ist, das sie von einer völlig intakten Ringmauer umgeben ist. Es gibt 4 Tore und damit Zufahrten, doch ab Sonnabend 14Uhr werden 3 Tore geschlossen und dann können nur noch die Anwohner mit dem Auto rein und raus fahren.

Davon war ich einfach nur begeistert und schwer beeindruckt, vor allem weil es nicht nur eine "Touristen-Altstadt" ist, sondern eine Altstadt, die eine völlig intakte Infrastruktur aufweist und mit Alltagsleben angefüllt ist.


Wie auf diesem Plakat, so fanden auch wir viele, viele Kleinodien und sind aus dem Staunen gar nicht mehr heraus gekommen. Ein eintauchen in die Geschichte, die hier greifbar wird.


Hach, wie ich solche kleinen liebevollen Dinge mag. Es gab wirklich an jeder Ecke, vor jedem Haus etwas zu entdecken.


Ein Blick von außen auf die Ringmauer und die Altstadt. Nur so am Rande, wir hatten das Gefühl, das Häuser in der Altstadt aus dem 17. oder 18. Jhr. hier eher zu den "Neubauten" zählen.


Solche Portalbögen und Sitznischen finde ich ja immer ganz, ganz toll. 
Ich habe jetzt auch heraus gefunden, was die Rose an einigen Häusern bedeutet. Die "eiserne Rose" ist eine Auszeichnung, die für besonders aufwendige Haussanierungen, unter Berücksichtigung und Erhaltung der historischen Bausubstanz vergeben wird.


Ist es nicht süß und so schön. 


Zwei "Burgfräulein" habe ich unterwegs auch getroffen. Ich kann euch sagen, die haben sich hier sehr wohl gefühlt.


Ein Blick durch das einzige noch geöffente Stadttor, in Richtung Markt.


Natürlich gibt es in der Stadtmauer auch ein kleines Schlupfloch. Betonung liegt auf "kleines". Keine Sorge, die beiden sind wieder frei gekommen.


Wir drei haben dann auch unsere kleine Pension gefunden und auf der Bank davor Platz genommen. Doch dazu später mehr.


Auch am Abend finde ich den Blick auf die Stadtmauer und einen der Stadttürme einfach nur toll. 
Ich könnte euch noch so viele wundervolle Bilder von der Altstadt zeigen, aber das würde hier den Rahmen sprengen und außerdem finde ich es besser, wenn ihr euch Seßlach selbst einmal anschaut.
Es ist in jedem Fall eine Reise wert.

Im nächsten Post zeige ich euch dann unsere Pension, wenn ihr eine Schwäche für historisches habt, spätestens dann werdet ihr sagen, da muss ich hin.




Kommentare

  1. Schöne Fotos Lydia! Mir gefallen die Häuser auf den Bildern schon sehr gut, und die schmalen Gassen mit den Burgfräuleins... Das die Stadt sozusagen dicht gemacht wird am Wochenende ist ja wirklich beeindruckend. So was hab ich auch noch nicht gehört. Wir waren im Urlaub in Ribe, älteste Stadt Dänemarks. Kann ich dir nur ans Herz legen, so kleine, schiefe, bewohnte und liebevoll restaurierte Häuser hab ich noch nirgends gesehen. Die ganze Altstadt komplett gepflastert, jedes Fenster und jede Tür eine Maßanfertigung. LG Anke

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  2. HalloLydia, die Bilder sind ja super geworden....und erst wo wir drauf sind*gggg*
    LG Simone

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