Störfaktor

Ich hatte mir das so schön vorgestellt.
Einkauf für das Wochenende erledigt, schnell den Staub in der Schwebe gehalten und dann nichts wie in mein Arbeitszimmer und eine neue Idee in Angriff genommen.

Es kommt ja immer anders als man (bzw. Frau) denkt.
Ich konnte bis jetzt nicht wirklich etwas Kreatives schaffen. Ich hatte einen permanten, wenn auch sehr schönen Störfaktor bei mir.
Auf leisen Pfoten kam er, ganz unschuldig. Aber das ist alles nur Tarnung.


Sofort wurde sich ein bequemes Plätzchen gesucht. In diesem Fall mein neues Sommeralbum.
Ich brauchte nicht mal daran denken, ihn von dort versuchen runter zubewegen oder gar zuheben.


Jeder der Herkules kennt, weiß dass das keine gute Idee gewesen wäre. Auch wenn er mächtig geschnurrt hat, aber so richtig zu frieden war er noch nicht. Seiner Meinung hatte ich ihm noch nicht genügend Aufmerksamkeit entgegen gebracht.


Ich kam dann auf die Idee etwas am Notebook zu machen, aber auch das wurde sofort unterbunden, indem sich Herkules einfach noch ein Stück länger machte.



Jetzt versuchte ich zu telefonieren, aber auch das ging nur bedingt. Herkules legte sich jetzt einfach auf den anderen Arbeitsplatz und begrub das Telefon mehr oder weniger unter sich.


Irgendwie habe ich es dann doch geschafft mit meinem neuen Projekt anzufangen, aber sehr weit bin ich nicht gekommen.


Auf das Ergebnis müsst ihr euch also noch ein bisschen gedulden.

P.S. Jetzt wo ich es aufgegeben habe ihn zu vertreiben ist er völlig desinteressiert gegangen und vergnügt sich wahrscheinlich mit seiner Ronja im Garten.





Kommentare

  1. Was ein Schlingel ;-) !!!
    Der Herkules kann sich aber auch lang machen, so grooooß ist doch nie im Leben ein Kater *lach* :-))
    Liebe Grüße von Iris

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