Starker Bär und seine Gummistiefelindianer

Es kam leider so wie ich es befürchtet hatte.
Es hat lange und viel zu unserem Indianerfest geregnet.

Aber starker Bär und seine Indianerfreunde hat das überhaupt nicht gestört. Der moderne Indianer zieht einfach Gummistiefel an.


Da Bleichgesichter zum Indianerfest keinen Zutritt hatten, kam jedes Kind im Kostüm. Es ist wirklich Schade, das ich euch die Kinder hier nicht alle zeigen kann. Sie sahen alle so toll aus, mit ihren Kostümen und ihrer Kriegsbemalung.


Ich musste mir natürlich auch eine Feder ins Haar stecken.


Nach der ersten kleinen Stärkung ging es raus in die Natur und die Gummistiefelindianer konnten ihre Geschicklichkeit, Wendigkeit und ihr Wissen über Indianer unter Beweis stellen.
Beim Klang der Trommeln bekam jeder seinen Indianernamen für diesen Tag.

Aus Magnus wurde "starker Bär",
aus Annika "stiller Bach",
aus Moritz "schneller Pfeil",
aus Tristan "kleines Wölfchen",
aus Emma "schnelles Eichhörnchen",
aus Jonathan "stiller Berg",
aus Lara "leuchtende Blume" und
aus Gustav "starker Buffeln".

Ich bekam auch einen Namen von den Kindern, "großes Herz". (Da hatte ich ja noch einmal Glück.)
Es war so schön und erstaunlich, was die Kinder alles über Indianer wussten und wie sie bei der Sache waren. Eine kleine Buffeljagd gab es natürlich auch, aber die Beute fiel eher spärlich aus.

Aus diesem Grund entwickelte sich wohl so massiv der "Futterneid" als die Knabbersachen ins Spiel kamen.
Bei Erdnüssen und Popcorn wurde fast das Kriegsbeil ausgegraben.


Das high light für die Kinder waren aber sicher die Traumfänger.
Egal ob Junge oder Mädchen, da waren sie alle bei der Sache.
Voller Stolz wurden die Traumfänger am Abend den Eltern gezeigt und ich bin mir sicher, sie mussten sofort aufgehangen werden.


Es machte den Kindern einfach nur Spaß, Perlen, Feder oder auch Muscheln für ihren Traumfänger auszusuchen und sich zu erzählen was sie schon mal so geträumt hatten.





Wie jedes Jahr hatten die Kinder und ich sehr viel Spaß und die Zeit ist viel zu schnell vergangen. Keiner wollte wirklich nach Hause gehen als die Eltern kamen, aber irgendwann geht jedes Fest einmal zu Ende.

Euch kann ich es ja verraten, "großes Herz" ist völlig k.o. ins Bett gefallen.



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